Häufig gilt Halitosis, bekannt als Mundgeruch, als unangenehmes Tabuthema. Meist bemerkt der Betroffene seinen schlechten Atem selbst nicht einmal, die wenigstens trauen sich, ihn darauf anzusprechen – dabei leiden knapp 25% der Bevölkerung an dem lästigen Phänomen. Mundspülungen gelten hier zwar als kurzfristige Lösung, langfristig betrachtet stören sie jedoch die Mundflora und sind daher aus medizinischer Sicht nicht zu empfehlen. In 80% der Fälle ist die Ursache in einer zahnärztlichen Untersuchung aber leicht auszumachen und zu bekämpfen.

Ursachen von Mundgeruch und unser Vorgehen

In unserer Haltloses-Sprechstunde untersuchen wir den gesamten Mundraum von betroffenen Patienten, da sich die Ursache für Mundgeruch erfahrungsgemäß zu 80% in der Mundhöhle findet. Nur in den seltensten Fällen handelt es sich bei Halitosis um ein Symptom einer Erkrankung, aber auch in diesem Fall ist eine frühzeitige Abklärung durchaus sinnvoll. Während unserer Untersuchung inspizieren wir mit Blickkontrolle, Spiegel und Sonde Ihre Zahnoberflächen, die Dichtheit von eventuellem Zahnersatz sowie auch den Zustand von Zahnfleisch und Zunge. Mittels der PSI (Parodontale Screening Index) nehmen wir eine umfassende Bewertung Ihres Zahnfleisches vor.

Die häufigste Ursache für schlechten Atem findet sich in Form von Zungenbelägen oder Zahnfleischtaschen – beides ist leicht zu beheben. Weitere Ursachen können sich in Form von Plaques (Zahnbelägen) in den zahnzwischenräumen und allgemeiner Mundtrockenheit äußern.

In unserer Praxis wenden wir bei Mundgeruch schonende und langfristige Therapieformen an. Zu diesen zählen:

  • Zungenreinigung
  • Ultraschallbehandlung
  • Zahnglättung
  • Spülung
  • Desinfektion

Kontaktieren Sie uns für genauere Informationen oder kommen Sie in unsere Haltloses-Sprechstunde.